(Sachbuch) Mark Forsyth mit “Lob der guten Buchhandlung”

Die Neuausgabe von 2020 mit Beiträgen verschiedener Autoren

Das Buch ist eigentlich von 2015 und nicht besonders bekannt, tatsächlich hat der Verlag Fischer fünf Jahre später (März 2020) einen Sammelband mit demselben Namen herausgebracht, in dem neben Forsyths Essay verschiedene Autoren ihre Buchladenerfahrungen beschreiben. Keine Ahnung, wie viele Leute das Buch im März 2020 gekauft haben, aber es ist sicher eine nette Leseerfahrung für Bibliophile.

Zum Anfang: Es handelt sich um das Genre populäres Sachbuch, das heißt der erste Satz soll in die Thematik einführen, orientieren und unterhalten. Und genau das tut er hier, er verbindet zwei vollkommen gegensätzliche Dinge miteinander, Krieg und Bücherliebe, und verspricht dem Leser baldige Aufklärung und Einblicke in die Psyche des Autors. Wer da nicht weiterliest, der war offensichtlich schon lange in keiner Buchhandlung mehr (und ist damit nicht Zielgruppe des Buches).