Das Buch ist ja schon fast ein Klassiker der Romantasy, daher hier mal der erste Satz:
Der Wald war ein Irrgarten aus Schnee und Eis.
Das ist ein klassischer Setting-Satz, der Leser wird mit der Umgebung vertraut gemacht und gleichzeitig wird der Konflikt angedeutet (oder auch etwas mehr als angedeutet): Die Figur hat sich in einem verschneiten Wald verlaufen, ergo Gefahr, ergo Rettung. Da es sich um Fantasy handelt, vermutlich seltsame Rettung, auf jeden Fall der Einstieg in den Fantasyteil.
Hinzu kommt, dass dieser Satz mit einem Bild arbeitet, der Wald als Irrgarten. Das ist schon die erste Übertragung, aber es ist nicht irgendein Irrgarten, sondern einer aus Schnee und Eis. Übertragungen – also Stilmittel wie Metaphern, Vergleiche usw. – sind immer mit Vorsicht einzusetzen, sie sind nicht an sich anschaulich. Manche funktionieren auch gar nicht und es gehört viel Ausprobieren dazu, bis man raus hat, was funktioniert und was nicht.
Dieser Vergleich hier funktioniert wunderbar, man hat sofort einen dunklen Wald aus Tannen mit schneebeladenen Zweigen, die tief zum Boden hängen und die Sicht versperren, vor Augen.
Damit sind alle Bedingungen erfüllt, die an einen ersten Satt gestellt werden: interessanter Inhalt, anschauliche Darstellung und Aufzeigen von Konflikt.