Die Stilmittelkatastrophe

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Sie wollten schon immer mal wissen, was es mit diesen ganzen Stilmitteln auf sich hat und wozu man sie braucht? Ob es sich lohnt, sich Worte wie Metonymie zu merken oder was genau nun eine Metapher ist? Dann ist dieser Ratgeber das Richtige für Sie.

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Beschreibung

Robert Musils „Die Hasenkatastrophe“ ist eine Parabel, in der Touristen auf einer Insel zufällig beobachten, wie der Hund eines der Gäste einen Hasen jagt und fängt. Der Ich-Erzähler, der selbst zu der Touristengruppe gehört, unterbricht seinen Bericht mit Beschreibungen und Reflexionen.

Diese Kürzestgeschichte – sie enthält reichlich 5500 Zeichen – ist bekannt dafür, dass sie eine große Anzahl an bildhaften Ersetzungen enthält – Metaphern, Personalisierungen, Metonymien und andere. Übliche Schreibtipps listen Stilmittel meist auf, zusammen mit einigen Beispielen. Erfahrungsgemäß liest man sich das durch und hat es danach wieder vergessen, zumal beim Schreiben niemand überlegt: Welches Stilmittel setze ich hier wohl nun am besten ein?

Um also einen eindrücklicheren Überblick zu erhalten und einmal ganz praktisch die Anwendung zu üben, biete ich hier eine erzähltechnische Analyse der Geschichte sowie den eigentlichen Text mit den markierten Stilmitteln an. Auf diese Weise kann man erkennen, wie sich Stilmittel in den Text einfügen, welche Wirkung sie haben und wie ihre Anwendung sich auf den Textzusammenhang auswirkt. Auf diese Weise versteht man sehr viel besser, was sie sprachlich vermögen, und kann sie dann – quasi aus dem Unbewussten hervorholend – ganz ungezwungen einsetzen.

 

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