Arbeitsproben

Ich stelle hier verschieden Arbeitsproben ein, die meine Arbeitsweise zeigen. Die erste ist ein Beispiel für ein Volllektorat, die zweite eine Mischung aus Übersichtslektorat und Fachlektorat Bildung.

Melissa David "Die Chroniken von Usha"

Melissa Davids neuer Roman handelt vom gestürzten Drachenkönig Doron und der Magierin Ellenie, die sein Blut braucht, um am Leben zu bleiben. Es geht um Intrigen am Königshof, um die Liebe und ein altes Geheimnis.

 

Ich stelle hier mit Erlaubnis der Autorin die lektorierte und korrigierte erste Szene des 1. Kapitels zur Verfügung. Die Zusammenstellung ist ein wenig künstlich, da wir Lektorat und Korrektorat getrennt durchgeführt haben, sich somit einige Stellen, die im Lektorat markiert sind, noch geändert haben. Trotzdem habe ich verschiedene Korrekturen, die wir erst an der Endversion gemacht haben, hier mit aufgenommen, um einen vollständigeren Eindruck zu vermitteln.

 

Grundsätzlich ging es neben der sprachlichen Korrektur vor allem um Exposition und Terminologie, wie es bei einem High-Fantasy-Roman zu erwarten ist. Der Plot selbst bedurfte keiner Eingriffe, nur die Zusammenstellung der Kapitel wurde leicht angepasst, einige Hintergrundinformationen eingefügt und eine einheitliche Terminologie für einige der fiktiven Gegenstände und Ämter geschaffen. Sprachlich waren es vor allem Bezüge und an einigen Stellen die räumlich-zeitliche Kohärenz, die korrekturbedürftig waren. Melissa David schreibt einen sehr getragenen, fließenden Stil, die Hauptfiguren reflektieren sehr viel über das Geschehene, der Leser wird durch den Text getragen. Sie arbeitet kaum mit Stilmitteln, sondern mehr mit einem sehr dichten Satzgefüge, in das an manchen Stellen ein wenig korrigierend eingegriffen wurde.

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T. K. Moon "Stud.IP – Das muss man erlebt haben"

Der Text gewann 2010 den 1. Preis des Schreibwettbewerbs der E-Learning-Plattform Stud.IP, unter Studenten auch liebevoll Studip genannt. Er handelt von den Tücken der Technik und menschlichen Ausfallerscheinungen.

Das Lektorat bestand im wesentlichen darin, den Text auch für Nichtstudenten oder solche, die vor der Einführung von Stud.IP eine Universität besucht haben, verständlich zu machen, also ihn an ein erweitertes Zielpublikum anzupassen.

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